Travel Guide USA: Unser Roadtrip durch Kalifornien und Nevada-Vorbereitungen

Mittlerweile sind wir schon fast alte Hasen, was Reisen in die USA betrifft. Bereits 2014 haben wir eine Roadtrip durch Kalifornien und Nevada gemacht. Damals die klassische Route von San Francisco über den Highway 1 nach L.A. und weiter nach Las Vegas. Da wir für unsere Reisen aus beruflichen Gründen leider nur ein Zeitfenster von  etwa zwei Wochen zur Verfügung haben müssten wir damals unsere Route etwas abkürzen und haben San Diego weggelassen. Nach der Reise war uns aber schnell klar, dass wir auf jeden Fall wiederkommen würden um einen weiteren Roadtrip durch den Golden State zu machen. Und in diesem Jahr sollte es endlich soweit sein. Unsere Route sollte in diesem Jahr von Los Angeles und San Diego über den Joshua Tree Park und Las Vegas führen.Überblick über Los Angeles

Vorbereitung und Anreise

Unsere Flüge habe ich über Google Flights gefunden. Bereits 9 Monate vorher habe ich die Preise beobachtet und im richtigen Moment gebucht. Unsere Flugroute ging von Hamburg über London Heathrow nach Los Angeles und zurück von Las Vegas über London Heathrow nach Hamburg. Mit alle Gebühren und einem aufgegebenen Gepäckstück von 23 kg für jeden haben wir 525 € p. P. für den Hin- und Rückflug bezahlt.

Das Auto haben wir direkt aus Deutschland über billiger-mietwagen.de gebucht. Im Jahr 2014 hatten wir einen Chevrolet Camaro Cabrio und auch in diesem Jahr sollte es wieder ein Cabrio sein. Direkt bei der Abholung entschieden wir uns für eine Ford Mustang. Wer sich für ein Cabrio entscheidet sollte wissen, dass es nicht möglich ist, zwei große Koffer im Kofferraum unterzubringen. Einer musste immer auf die Rückbank. Es hat also durchaus Vorteile, sich für eine SUV zu entscheiden und auf das offen Fahren zu verzichten. Mit allen Versicherungen, Navigationssystem und Abholung in L.A., Rückgabe in Las Vegas habe wir für 15 Tage  insgesamt 837 € ausgegeben.

Wir sind gerne auf der sicheren Seite, daher haben wir zusätzlich jeder einen internationalen Führerschein und selbstverständlich eine Auslandskrankenversicherung. Die Einreisegenehmigung ESTA darf natürlich nicht fehlen. Aber Achtung! Mittlerweile gibt es viele Seiten, die einem diesen Antrag vermitteln wollen und eine hohe Bearbeitungsgebühr verlangen. Das kann man sich alles sparen. Am besten geht man direkt auf die offizielle Webseite des Department of Homeland Security und besorgt sich den Antrag  für 14 $ US-Dollar p. P. dort. Ford Mustang Modell 2017

Unsere Zimmer haben wir direkt über booking.com gebucht. Dazu aber später mehr. Hat mein seine Unterlagen und alle Buchungen endlich zusammen kann die Reise starten. Um sich richtig auf die Flugreise vorzubereiten empfehlen ich euch meinen Artikel über das Überleben auf Langstreckenflügen.

Abreise und Ankunft in L.A.

Abflug war in Hamburg  pünklich um 10:30 Uhr. Um 11:20 Uhr Ortszeit landeten wir in London. Dort hatten wir 2,5 Stunden Aufenthalt, bevor es mit American Airlines weitergehen sollte. Ich liebe den Flughafen London Heathrow. Es gibt so viele Geschäfte und so viel zu sehen, während man auf seinen Weiterflug wartet. Allein sich die vielen verschiedenen Menschen zu betrachten und sich zu überlegen, wo diese wohl hin wollen oder herkommen, lässt die Zeit schnell vergehen. Wir kamen nach 11,5 Stunden Flugzeit gegen 17:15 Uhr Ortszeit auf dem Airport LAX in L.A. an.

Nach den üblichen Einreisekontrollen machte wir uns auf den Weg zu den Mietwagenstationen. Da der Flughafen riesig ist, gibt es eine Haltestation für Shuttlebusses, die einen kostenlos und zielgenau zur gewählten Mietwagenstation bringen. Unser amerikanischer Anbieter hieß zwar Meeting-Point, gehört aber zur  Autovermietung Alamo. Nach einer 15 minütigen Busfahrt waren wir endlich am Ziel. Nachdem alle Formalitäten erledigt waren, durften wir uns auf dem Parkplatz der Station unser Fahrzeug aussuchen und endlich in unsere Unterkunft aufbrechen. In der Zwischenzeit war es dunkel geworden, wir waren müde und hungrig und hatten noch etwa 25 min Fahrzeit bis zu unserem ersten Motel zu bewältigen.

Wie es weitergeht erfahrt ihr im nächsten Teil meines Travel Guides.

Habt ihr auch schon einen Roadtrip hinter euch gebracht. Wie sind eure Erfahrungen mit Reisen in die USA.

 

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