Travel Guide USA: Unser Roadtrip-Station Los Angeles

Los Angeles: Drei Nächte in der Stadt der Engel

Egal wie viel Zeit man in Los Angeles verbringt, es ist immer zu kurz. Es war ja bereits unsere zweite Reise an die Westküste und  beim letzten Besuch haben wir fünf Tage dort verbracht. Trotzdem haben wir diesmal wieder nicht alles geschafft, was auf unserer To-see-Liste stand, da L.A. einfach so riesig ist.

Unser Motel war das Friendship Motor Inn in Central L.A. Wie der Name schon sagt liegt es mitten in der Stadt und war unser Ausgangspunkt für unsere verschiedenen Ziele im Zentrum. Da L.A. sehr preisintensiv ist, was seine Übernachtungsmöglichkeiten  betrifft, ist dieses Motel ein echtes Schnäppchen. Neben der Lage und dem Preis bietet es außerdem kostenloses Frühstück und WLAN, einen großen Kühlschrank im Zimmer und einen Blick auf das Hollywood-Sign. Außerdem ist der Besitzer wahnsinnig nett und hilfsbereit und hat immer einen Insidertipp parat. Hier ein paar Highlights unseres Aufenthalts:

Hogwarts Universal Studios
Hogwarts in den Universal Studios L.A.

Universal Studios

Etwa 12 km vom Motel entfernt liegen die Universal Studios. Hier haben wir unseren ersten Tag verbracht. Die Studios sind für jeden Film- und Freizeitparken ein muss. Wir kauften uns online das 1-Day General Admission Ticket für 105 US-$. Wir waren gleich zur Öffnung des Parks da und haben uns als erstes auf den Weg zur beliebtesten Attraktion gemacht: Harry Potter and the Forbidden Journey™. Trotz der frühen Ankunft hatten wir  „nur“ 30 min Wartezeit. Diese weitete sich nämlich im Laufe des Tages aber bis zu 2 1/2 Stunden aus. Ein weiteres Highlight des Parks war für mich die The Walking Dead Attraction. Ich bin großer Fan der Serie und konnte es nicht abwarten auf den Spuren von Rick und den anderen zu wandeln. Aber diese Walk-Through-Attractions hat mich den letzten Nerv gekostet und ich war froh, wieder das Tageslicht zu sehen und die Walker hinter mir zu lassen. Soviel dazu.

Runyon Canyon Park

Es empfiehlt sich den Jetlag zu nutzen und sich sehr früh aus dem Bett zu schälen, um zu Hiking in den Runyon Canyon zu gehen. Morgens um kurz vor sechs schafft am die 13 km lange Strecke vom Motel in 20 Minuten Fahrzeit, selbst, wenn man sich am Drive-in bei Starbucks noch einen Kaffee holt. Das frühe Aufstehen wird durch die Aussicht und den Sonnenaufgang belohnt, wenn man den Berg zusammen mit anderen Frühsportlern und Gassigängern erklommen hat.  Und vielleicht sieht man noch den einen oder anderen Promi, denn auch bei diesen Herrschaften ist der Park sehr beliebt. Der Park wird um 6 Uhr morgens geöffnet und bereits dann treibt es eine Menge Fitnesswütige in den Park. Schon alleine um einen Parkplatz in der Wohngegend zu finden und ein wenig die Ruhe zu nutzen und der Hitze zu entkommen sollte man das frühe Aufstehen in Erwägung ziehen.

Ranyon Canyon
Ausblick vom Ranyon Canyon

Außerdem bietet es sich nach der sportlichen Betätigung an ein opulentes Frühstück zu sich zu nehmen. Beispielsweise in einem original amerikanischen Dinner. Mel’s Drive-In ist nicht nur optisch ein Augenschmaus, sondern auch die Speisekarte bietet für jeden Geschmack etwas.

Mel's Drive-In
Frühstück in Mel’s Drive-In

Dodgers Stadium mit Baseball Game

Ca. 14 km vom Motel entfernt liegt das Dodgers Stadium. Bei wenig Verkehr braucht man etwa eine Viertelstunde, in der Rushhour zum Feierabend kann man gut und gern mehr als eine Stunde Fahrzeit einrechnen. Besonders wenn es sich um eine Derby gegen die Angels of Anaheim handelt. Wir haben schon mehrere Baseballspiele besucht, da im Sommer leider keine Basketball oder Football Saison ist. Wir verstehen die Regel immer noch nicht genau, aber die drei Stunden oder mehr, die ein Spiel dauern kann vergehen immer wie im Flug, da die Amerikaner das Entertainment in den Pausen einfach perfektioniert haben. Im Stadion kann man die Zeit mit einer großen Auswahl an Snacks und Drinks überbrücken. Die Preise sind allerdings noch saftiger als in deutschen Fußballstadien.   P.S.: Die Dodgers haben das Match gewonnen. Let’s go Dodgers!

La Brea Tar Pits und LA County Museum of Arts

Jeder hat wahrscheinlich schon mal Bilder von der „Urban Light“ Installation von Chris Burden gesehen. Die 202 antiken Straßenleuchten stehen vor dem Museum und sind auch am Tag ein beeindruckendes Kunstwerk. Direkt neben dem Kunstmuseum ist der Hancock Park mit den Asphaltgruben, die man schon von weitem riechen kann. Der Eintritt in den Park ist kostenlos und man kann zwischen den Teergruben bummeln, oder sich die Modelle von prähistorischen Tieren ansehen.

Unsere nächste Station führte uns an den Strand. Das nächste mal berichte ich über Venice Beach und unsere dortigen Ziele. Was waren eure liebsten Attraktionen in Los Angeles oder welche würdet ihr gerne besuchen?

 

 

 

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